Pflegeversicherung: über 2.000 € Eigenanteil pro Monat. Wer trägt das für Sie?

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt im Pflegeheim nur einen Teil der tatsächlichen Kosten. Den Rest zahlen Sie selbst, monatlich, jahrelang, aus dem Ersparten oder mit Hilfe Ihrer Kinder. Eine private Pflegezusatzversicherung schließt diese Lücke. Wir vergleichen aus über 60 Anbietern, produktneutral und kostenlos.

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Die Lücke nach Pflegegrad: was Sie selbst zahlen müssen

Die gesetzliche Pflegeversicherung (GPV) ist eine Teilkaskoversicherung. Sie zahlt feste Beträge, aber nie die vollen Pflegekosten. Stationäre Pflegeheimkosten in Brandenburg: 3.200–4.500 € monatlich.

Pflegegrad 2

GPV stationär: 770 € ~2.430 € monatlicher Eigenanteil*

Pflegegrad 3

GPV stationär: 1.262 € ~1.938 € monatlicher Eigenanteil*

Pflegegrad 4

GPV stationär: 1.775 € ~1.425 € monatlicher Eigenanteil*

Pflegegrad 5

GPV stationär: 2.005 € ~1.195 € monatlicher Eigenanteil*

Ambulant

GPV bis: 1.778 € ungedeckt Mehrkosten für Haushalt & Betreuung

*Eigenanteil = Pflegekosten abzüglich GPV-Leistung. Hinzu kommen Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten, oft 700–1.100 € zusätzlich monatlich. Die tatsächliche monatliche Belastung ist damit häufig deutlich höher als die GPV-Lücke allein. Quelle: Angaben basieren auf durchschnittlichen Heimkosten in Brandenburg (2024).

Welche Pflegezusatzversicherung passt zu Ihnen?

Es gibt kein Universalprodukt. Welche Variante die richtige ist, hängt von Ihrem Alter, Budget und Ihrer persönlichen Situation ab. Wir beraten Sie dazu.

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Pflegerente

Monatliche Rentenzahlung bei festgestellter Pflegebedürftigkeit, ähnlich einer Berufsunfähigkeitsrente, aber für den Pflegefall. Klare, planbare Leistung.

  • Monatliche Auszahlung, z. B. 1.000–2.000 €
  • Oft ab Pflegegrad 3 oder 4
  • Besonders für Menschen mit hohem Absicherungsbedarf
  • Beiträge steigen mit dem Eintrittsalter stark
  • Günstigster Einstieg: zwischen 40 und 55 Jahren
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Pflegekostenversicherung

Erstattung der tatsächlich anfallenden, nicht von der GPV gedeckten Pflegekosten, vergleichbar mit einer Krankenvollversicherung für den Pflegebereich.

  • Erstattung von Rechnungen bis zu 100 %
  • Besonders für kalkulierbare Heimkosten
  • Klare Abrechnung nach Belegen
  • Meist strenge Gesundheitsprüfung
  • Für jüngere, gesunde Versicherte besonders attraktiv

Wer jetzt vorsorgt, schützt sein Vermögen und seine Familie

Jeder kann pflegebedürftig werden, aber manche Gruppen tragen ein höheres Risiko oder haben weniger Puffer, wenn der Pflegefall eintritt.

🧑‍💼

Menschen zwischen 40 und 55 Jahren

Das ist das ideale Fenster: Beiträge sind noch erschwinglich, Gesundheitsfragen meist problemlos, der Schutz läuft jahrzehntelang. Wer mit 50 abschließt, zahlt oft ein Viertel dessen, was mit 65 fällig wäre.

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Immobilieneigentümer

Wer ein Haus oder eine Wohnung besitzt, muss bei Pflegebedürftigkeit im Sozialhilfefall das Vermögen einsetzen, oder Kinder haften. Eine Pflegezusatz schützt das aufgebaute Eigentum.

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Selbstständige & Freiberufler

Selbstständige ohne ausreichende Rentenanwartschaft haben im Pflegefall oft weniger finanzielle Puffer. Gleichzeitig kann eine Pflegesituation auch den Betrieb gefährden. Frühe Vorsorge ist essenziell.

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Personen mit Pflegeerfahrung in der Familie

Wer selbst einen pflegebedürftigen Angehörigen begleitet, kennt die Belastung aus erster Hand, finanziell und emotional. Diese Erfahrung motiviert zur frühen Eigenvorsorge, damit Kinder und Geschwister nicht in die gleiche Lage kommen.

Was ohne Vorsorge passiert, und was dagegen hilft

  • Kinder haften mit ihrem Einkommen

    Seit 2020 werden Kinder erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 € zum Unterhalt für Pflegekosten herangezogen, aber das Gesetz kann sich ändern, und emotionale Belastung bleibt trotzdem hoch.

  • Ersparnisse und Eigenheim müssen eingesetzt werden

    Wer Sozialhilfe beantragt, muss zunächst eigenes Vermögen verwerten. Das Haus, das ein Leben lang aufgebaut wurde, kann zur Pflege-Finanzierung verkauft werden müssen.

  • Pflege kann viele Jahre dauern

    Die durchschnittliche Pflegedauer beträgt in Deutschland 4–8 Jahre. Bei 2.000 € Eigenanteil monatlich ergibt das über 5 Jahre eine Belastung von 120.000 €, die ohne Vorsorge vollständig selbst getragen werden muss.

  • Spät abschließen wird teuer oder unmöglich

    Ab 65–70 Jahren steigen Beiträge stark oder Anbieter lehnen ab. Vorerkrankungen wie Diabetes, Herzprobleme oder Demenz in der Familie können zur Risikoaufnahme oder Ablehnung führen.

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Beantworten Sie 3 kurze Fragen, wir finden den richtigen Schutz für Ihre Situation.

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Mehr als ein Tarifvergleich

Pflegezusatzversicherungen unterscheiden sich erheblich in Eintrittsalter, Leistungsbeginn und Gesundheitsanforderungen. Wir kennen die Details.

Stimmen aus der Region

★★★★★

„Mein Vater war drei Jahre im Pflegeheim. Die monatlichen Kosten haben uns als Familie enorm belastet. Danach habe ich sofort für mich selbst eine Pflegezusatz abgeschlossen, Herr Feder hat mir genau erklärt, was sinnvoll ist und was nicht."

Michael B.

Oranienburg

★★★★★

„Ich bin selbstständig und hatte keinen Plan, wie ich den Pflegefall absichern soll. Das Gespräch mit VMX hat mir die Augen geöffnet. Jetzt habe ich ein Pflegetagegeld mit 60 €/Tag ab Pflegegrad 2, für unter 40 € monatlich."

Andrea K.

Hennigsdorf

★★★★★

„Wir haben unsere Mutter mit 72 Jahren noch absichern wollen. Herr Feder hat uns zwei Anbieter gezeigt, die trotz Vorerkrankung ohne Aufschlag angenommen haben. Sehr professionell und geduldig erklärt."

Sabine & Jörg T.

Velten

Sven Feder, Ihr Versicherungsmakler

VMX Versicherungsmakler · Dietzgenstr. 59, 13156 Berlin · §34d GewO

Seit über 25 Jahren berate ich Menschen in der Region Oranienburg zu Vorsorge und Absicherung. Das Thema Pflege ist eines der wichtigsten, und eines der am häufigsten aufgeschobenen. Ich erlebe regelmäßig, welche Belastung ein unvorbereiteter Pflegefall für Familien bedeutet.

Mein Ziel: Sie treffen eine informierte Entscheidung, die zu Ihrem Alter, Ihrer Gesundheit und Ihrem Budget passt, nicht zu einer Provision. Deshalb vergleiche ich anbieterübergreifend aus über 60 Versicherern.

§34d GewO lizenziert Versicherungsfachwirt VEMA-Mitglied 25+ Jahre Erfahrung inobroker-Partner

Pflegeversicherung: Ihre Fragen

Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt je nach Pflegegrad feste Leistungsbeträge: 316 € (Pflegegrad 1) bis 2.005 € monatlich für stationäre Pflege (Pflegegrad 5). Die tatsächlichen Pflegeheimkosten in Brandenburg liegen oft bei 3.200–4.500 € pro Monat. Der Eigenanteil liegt häufig bei 1.500–2.500 € monatlich, hinzu kommen Kosten für Unterkunft und Verpflegung.
Eine Pflegezusatzversicherung ergänzt die gesetzliche Pflegeversicherung und schließt die Lücke zwischen dem, was die GPV zahlt, und den tatsächlichen Pflegekosten. Die drei häufigsten Formen sind: Pflegetagegeld (tägliche Auszahlung je Pflegetag), Pflegerente (monatliche Rente ab einem bestimmten Pflegegrad) und Pflegekostenversicherung (Erstattung tatsächlicher Pflegekosten).
Je früher, desto günstiger. Zwischen 40 und 55 Jahren sind die Beiträge noch moderat und die Gesundheitsfragen meist problemlos zu beantworten. Ab 60 Jahren steigen die Beiträge deutlich, und Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder Ablehnung führen. Wer mit 45 abschließt, zahlt oft ein Viertel dessen, was mit 65 fällig wäre, für denselben Schutz.
Pflegetagegeld: Sie erhalten pro Tag in Pflegebedürftigkeit einen festen Betrag ausgezahlt (z. B. 50 €/Tag = 1.500 €/Monat). Die Auszahlung ist zweckfrei. Pflegerente: Eine monatliche Rente ab einem bestimmten Pflegegrad, ähnlich einer Berufsunfähigkeitsrente, klare, planbare monatliche Leistung. Welches Modell besser passt, hängt von Ihrer Situation ab. Wir beraten Sie konkret.
Ja. Im Rahmen des Pflege-Bahr erhalten Sie 5 € monatliche Förderung vom Staat, wenn Sie mindestens 10 € monatlich einzahlen. Diese Tarife nehmen alle Antragsteller ohne Gesundheitsprüfung an. Allerdings ist die Leistung begrenzt. Wir erklären Ihnen, ob ein geförderter Tarif oder ein Marktprodukt für Ihre Situation besser geeignet ist.
Als Orientierung: Ein 45-jähriger Nichtraucher in gutem Gesundheitszustand zahlt für 50 €/Tag Pflegetagegeld (ab Pflegegrad 2) ca. 25–45 € monatlich. Mit 60 Jahren kann derselbe Schutz 80–120 € kosten. Wir vergleichen anbieterübergreifend aus 60+ Versicherern und finden den besten Tarif für Ihr Alter und Budget.

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